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Klassizismus
Messing - neben Bronze wohl eine der bekanntesten Kupferlegierungen - wird bereits seit vielen hundert Jahren verwendet. Schon die griechischen Philosophen Aristoteles und Cicero berichteten über die Herstellung von Messing aus Kupfer und einem zinkhaltigen Mineral in einem Schmelztiegel. Auch heute noch sind die Metalle Kupfer und Zink die Hauptkomponenten von Messing. Der Zink-Anteil bestimmt dabei unter anderem auch die Farbe - von goldrot bis hellgelb.

Neben der Optik spielten aber auch die anderen Eigenschaften eine wichtige Rolle für den „Siegeszug“ des Messings. Messing ist nicht magnetisch, wesentlich härter als reines Kupfer und erreicht aufgrund der optimalen Vermischung in der Schmelze eine sehr hohe Zugfestigkeit. Zudem ist Messing absolut korrosionsfest und widerstandsfähig gegen Verwitterung.

Gerade die letztgenannten Eigenschaften sind die Erklärung, warum Messing z.B. aus der Seefahrt nicht wegzudenken war. Nautische Präzisionsgeräte wie Kompass oder Sextant waren extremen Belastungen durch Salzwasser und Temperaturschwankungen unterworfen. Ein zusätzlicher wichtiger Sicherheitsaspekt auf See: Messing schlägt keine Funken.

Auch heute noch ist Messing ein zeitgemäßer Werkstoff, der je nach Legierung härter und stabiler oder biegsamer ist. Die Tür- und Fenstergriffe, Drückergarnituren und Beschläge von Gussmeister werden aus einer speziellen Messing-Gusslegierung gefertigt und im Sandgussverfahren hergestellt. So ist gewährleistet, dass Sie bei Fensteroliven, Haustürknauf oder Türgriff von Gussmeisterauch nach vielen Jahren bei Funktion und Eleganz keine Abstriche machen müssen.

Edelstahl mag modern sein - Messinggarnituren sind zeitlos